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Naßklassierung von Stärke — eine physikalische Beeinflussungsmöglichkeit der technologisch wichtigen Eigenschaften von Stärke
Author(s) -
Bickert Götz,
Stahl Werner,
Witt Willi
Publication year - 1997
Publication title -
starch ‐ stärke
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.62
H-Index - 82
eISSN - 1521-379X
pISSN - 0038-9056
DOI - 10.1002/star.19970490504
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , philosophy
Da die Anforderungen an eine scharfe Klassierung von Stärke durch bekannte Verfahren nicht erfüllt werden, wurde eine Klassiermethode zur Gegenstromtrennung im Zentrifugalfeld entwickelt. Mit diesem neuartigen Verfahren können enge Stärkefraktionen gewonnen werden, die sich in ihren viskosen Eigenschaften, ihrer Zusammensetzung (Asche, Protein, Fett) und anderen relevanten Stärkeeigenschaften unterscheiden. Die Korngröße, bei der die Trennung erfolgt, kann bei diesem Zentrifugalverfahren durch eine Variation der Betriebsparameter (Durchsatz und Drehzahl der Zentrifuge) beeinflußt und mittels einer angegebenen Gleichung bestimmt werden. Die Qualität der Klassierung hängt von Stoffeigenschaften (Stärke‐ und Pentosananteil in der Suspension) und Betriebsparametern (Wasserverhältnis) ab. Nach der Vorstellung eines typischen Klassierergebnisses (Grobgut 3%< 10μm; Feingut 70%< 10μm) werden der Einfluß der Betriebsparameter auf die Klassierung sowie die Eigenschaften der Produkte diskutiert.