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DSC‐Untersuchungen an Stärke Teil I. Möglichkeiten thermoanalytischer Methoden zur Stärkecharakterisierung
Author(s) -
Eberstein K.,
Höpcke R.,
KoniecznyJanda G.,
Stute R.
Publication year - 1980
Publication title -
starch ‐ stärke
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.62
H-Index - 82
eISSN - 1521-379X
pISSN - 0038-9056
DOI - 10.1002/star.19800321202
Subject(s) - differential scanning calorimetry , chemistry , physics , thermodynamics
Die Differential Scanning Calorimetry (DSC) wurde angewendet zur Charakterisierung der Vorgänge bei der Verkleisterung von Stärken und der Reorganisation von Stärkepolymeren (Retrogradation). Besonderer Wert wurde dabei auf die Optimierung des Meßverfahrens gelegt. Aufgrund einer spez. Detektoranordnung des verwendeten Kalorimeters wird eine hohe kalorische Empfindlichkeit, bezogen auf das Probenvolumen, erzielt. Dadurch konnten neben den bekannten endothermen Umwandlungsenthalpien bei der Verkleisterung einiger Stärken weitere Peaks aufgelöst werden, die der Desintegration des Amylose‐Lipid‐Komplexes zugeschrieben werden. In Mischungen aus Amylose und Amylopektin werden unter bestimmten Umständen deren Retrogradationsprodukte als diskrete Peaks beobachtet, die sich in ihrer Umwandlungstemperatur deutlich unterscheiden. Zum Schluß wird auf die Verkleisterung bei limitierten Wassergehalten eingegangen. Die Untersuchungen bestätigen kürzlich veröffentlichte Ergebnisse. Die Differential Scanning Calorimetry ist damit zu einer nützlichen analytischen Methode gereift, mit der Fragen der Säarkechemie beantwortet werden können.

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