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Metallfassade mit flexiblen organischen Solarfolien
Author(s) -
Kuhnhenne Markus,
Vontein Marius,
Bär Stephan,
Strauß Andree,
Wiertelarz Kathrin,
Meissner Michael,
Epperlein Klaus
Publication year - 2018
Publication title -
stahlbau
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.268
H-Index - 19
eISSN - 1437-1049
pISSN - 0038-9145
DOI - 10.1002/stab.201800024
Subject(s) - political science , humanities , physics , philosophy
Vor dem Hintergrund der angestrebten Energiewende gewinnt die kontinuierliche Gewinnung, Verteilung und Speicherung der natürlich gegebenen, erneuerbaren Energieträger stark an Bedeutung. Die Nutzbarmachung der Sonnenenergie steht hierbei im Fokus und kann treibender Faktor der Energiewende werden. Gebäudeflächen wie Fassaden, die bisher nur in geringem Maße genutzt wurden, sind künftig für die Stromerzeugung heranzuziehen. Zu diesem Zweck sind Systeme zu entwickeln, die hohen architektonischen Ansprüchen genügen, sich ohne großen planerischen und baulichen Mehraufwand umsetzen lassen und eine hohe Energieeffizienz aufweisen. Im Rahmen eines FuE‐Projekts, in einer Kooperation aus dem Lehr‐ und Forschungsgebiet Nachhaltigkeit im Metallleichtbau der RWTH Aachen University, der Hans Laukien GmbH aus Kiel und der Heliatek GmbH aus Dresden, wird eine neuartige Fassadenlösung in einer Kombination aus organischer Photovoltaik und einem vorgehängten hinterlüfteten Fassadensystem entwickelt. Die sehr leichten, dünnen und flexiblen Solarfolien eignen sich besonders gut für den Einsatz in Metallleichtbaukonstruktionen, da nur geringe zusätzliche Lasten über die Fassade abgetragen werden müssen. Das neue Fassadensystem ist damit sowohl für den Neubau als auch für die Überkleidung von Bestandsfassaden geeignet. Ziel des FuE‐Projekts ist es, einen marktfähigen Prototypen der Metallfassade mit integrierter organischer Photovoltaik zu entwickeln und zu vermessen.