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Glashäuser – warum nicht mehr ausführbar wie vor 150 Jahren?
Author(s) -
Techen Holger,
Michel Matthias
Publication year - 2012
Publication title -
stahlbau
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.268
H-Index - 19
eISSN - 1437-1049
pISSN - 0038-9145
DOI - 10.1002/stab.201290060
Subject(s) - humanities , art , physics
Regeln der Technik und Normen dienen heute als Bemessungsgrundlage für den Einsatz von Glas als Konstruktionswerkstoff und gewährleisten damit, dass der spröde Werkstoff Glas mit einem für andere Baustoffe vergleichbaren Sicherheitsniveau bemessen werden kann. Ergänzt durch aktuelle Forschungsergebnisse, wie auch hier veröffentlicht, sind Anwendungen von Glas als Konstruktionswerkstoff umsetzbar, die an die Leichtigkeit der Konstruktion, für die z.B. die Gewächshäuser des 19. Jahrhunderts berühmt waren, wieder anknüpft. Über den Ansatz der Detaillierung bei Fügung und Profil werden zwei Projekte vorgestellt, die in engster Zusammenarbeit zwischen Architekt, Ingenieur und ausführender Firma entstanden. Dabei wurde der Einsatz von Glas als Konstruktionswerkstoff nicht nur im Hinblick auf seine statische Beanspruchbarkeit, sondern auch glasspezifische Fügetechniken weiter entwickelt.