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Neubau des Kaiserstegs über die Spree in Berlin
Author(s) -
Krone Martin,
Reinke KlausDieter
Publication year - 2008
Publication title -
stahlbau
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.268
H-Index - 19
eISSN - 1437-1049
pISSN - 0038-9145
DOI - 10.1002/stab.200810020
Subject(s) - humanities , art , physics , electrical engineering , engineering
Abstract Der historische Kaisersteg wurde 1898 als 3‐feldrige, sehr filigrane Bogen‐/Hängewerkkonstruktion mit zwei Strompfeilern und einer Länge von 172 m eröffnet und diente den Mitarbeitern der AEG zur direkten Verbindung vom Bahnhof Schöneweide zum Kabelwerk Oberspree. Zum Ende des 2. Weltkrieges wurde das Brückenbauwerk durch die Waffen‐SS gesprengt und nach Kriegsende nicht wieder aufgebaut. Im Zuge eines Neuordnungsprogramms für das Stadtgebiet Schöneweide wurde ein Ersatzneubau des Kaiserstegs vorgesehen. Für die Planung des Ersatzneubaus waren insbesondere die Anforderungen der Schifffahrt mit einem freizuhaltenden Lichtraumprofil von 75,00 m – 5,25 m und einer außermittigen Lage des Fahrbandes zu berücksichtigen. Unter diesen Randbedingungen war abweichend von der historischen Brückenkonstruktion die Ausführung nur eines Strompfeilers möglich. Das Bauwerk wurde daher als schrägseilverspannter, 2‐Feldträger mit Stützweiten von 48,3 m – 92,0 m und einem ca. 30m hohen Pylon geplant. Im September 2007 wurde nach 2‐jähriger Bauzeit der Kaisersteg als Fußgänger‐ und Radwegbrücke eröffnet. In folgendem Aufsatz wird über Aspekte der Ausführungsplanung und Bauausführung berichtet.

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