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Zur Phänomenologie der Leuchtverteilungen in elektrolumineszierenden, hexagonalen ZnS‐Kristallen
Author(s) -
Kümmel U.,
Zollfrank G.
Publication year - 1968
Publication title -
physica status solidi (b)
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.51
H-Index - 109
eISSN - 1521-3951
pISSN - 0370-1972
DOI - 10.1002/pssb.19680250224
Subject(s) - chemistry , humanities , physics , materials science , philosophy
Anhand von Mikrophotographien wird die Leuchtverteilung von elektrolumineszierenden ZnS‐Kristallen beschrieben und mit der strukturbedingten Schichtung dieser Kristalle in Verbindung gebracht. Elektrolumineszenz im Kristallinnern tritt nur dann auf, wenn sich ein Stromfaden bzw. ein Netzwerk von Stromfäden ausbilden kann. Diese Stromfäden, in denen die Elektrolumineszenz entsteht, sind durch die Versetzungen des Gitters vorgezeichnet. Zu ihrer endgültigen Ausbildung ist eine feldbedingte Veränderung zwischen den Teilabschnitten einer Versetzungslinie notwendig. Nicht alle lumineszenzfähigen, durch Versetzungslinien vorgezeichneten Gebiete werden elektrisch angeregt. Es erfolgt insofern eine Auswahl unter ihnen, als ihre Elektrolumineszenz‐Intensität durch ihre Zeitkonstante ( RC ‐Wert). ihre Lage relativ zur Richtung des elektrischen Feldes und ihre Entfernung zu den benachbarten Stromfäden bestimmt wird.