z-logo
Premium
Experimentelle Ergebnisse zur Temperaturabkängigkeit der Sekundärelektronen‐Emission an polykristallinem Nickel im Intervall 100 ≦ T ≦ 600 °C
Author(s) -
Hölzl J.,
Heimann B.
Publication year - 1967
Publication title -
physica status solidi (b)
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.51
H-Index - 109
eISSN - 1521-3951
pISSN - 0370-1972
DOI - 10.1002/pssb.19670240227
Subject(s) - chemistry , physics , gynecology , medicine
An einer 99,9% reinen, polykristallinen Ni‐Zielplatte wird im UHV die Sekundärelektronen‐Emission im Energiebereich der Primärelektronen 50 ≦ Vp ≦ 1000 eV gemessen. Im einzelnen werden folgende Untersuchungen durchgeführt: 1. Bei konstanter Primär‐energie wird die Temperaturabhängigkeit der Koeffizienten der Sekundärelektronen‐Emis‐sion σ, δ und η im Temperaturintervall 100 ≦ T ≦ 600 °C gemessen. Der Widerspruch in bisherigen Ergebnissen älterer Arbeiten bezüglich einer Temperaturabhängigkeit von σ konnte dahingehend entschieden werden, daß σ und δ, nicht hingegen η am ferromagnetischen Curie‐Punkt eine reproduzierbare Anomalie zeigen. 2. Die Energieverteilung von Sekundärelektronen wird einerseits im ferromagnetischen, andererseits im paramagnetischen Zustand der Probe gemessen. Es ergeben sich bei konstanter Primärenergie für beide Probenzustände unterschiedliche Energieverteilungskurven. — Ein Vergleich der unter 1. und 2. mitgeteilten Ergebnisse mit denen einer Modellrechnung, die den Einfluß oberflächlicher magnetischer Streufelder auf niederenergetische Sekundärelektronen abschätzt, zeigt, daß die Anomalie in σ resp. δ nicht ausschließlich als Folge eines oberflächlichen Streufeldeffektes zu interpretieren ist.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here