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Zur Erholung der Koerzitivfeldstärke von vielkristallinem Nickel nach Kaltverformung
Author(s) -
Klimanek P.,
Reichel G.,
Scharf H.
Publication year - 1965
Publication title -
physica status solidi (b)
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.51
H-Index - 109
eISSN - 1521-3951
pISSN - 0370-1972
DOI - 10.1002/pssb.19650110224
Subject(s) - philosophy , chemistry
An kaltgezogenem Nickel der Reinheit 99,8% und 99,99% wurde die Erholung der Koerzitivfeldstärke gemessen. Beim kommerziellen Reinheitsgrad treten oberhalb Raumtemperatur die Erholungsstufen III, IV und V des bekannten Schemas von van Bueren [8] auf; beim Reinstnickel wird Stufe IV nicht beobachtet. Die Ergebnisse sprechen für den von Simson und Sizmann [10] vorgeschlagenen dominierenden Erholungsmechanismus in Stufe III und IV: Rekombination von Zwischengitteratomen und Leerstellen. Auf die Koerzitivfeldstärke wirken sich offenbar nur die Zwischengitteratome aus, da sie in sog. Hantellage [11, 12] ein merkliches Spannungsfeld hervorrufen können. In Stufe V lassen sich zwei Teilvorgänge unterscheiden, die der Polygonisation und der primären Rekristallisation zugeordnet werden.