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Zur Anwendung des Peierlsschen Modells auf schwach gekrümmte Versetzungen
Author(s) -
Schottky G.
Publication year - 1964
Publication title -
physica status solidi (b)
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.51
H-Index - 109
eISSN - 1521-3951
pISSN - 0370-1972
DOI - 10.1002/pssb.19640050324
Subject(s) - chemistry , humanities , philosophy
Als Verallgemeinerung der Saitengleichung für gekrümmte Versetzungen wird eine Integrodifferentialgleichung angegeben, die den Verlauf nahezu geradliniger Versetzungen beschreibt. Sie berücksichtigt den weitreichenden Charakter des elastischen Feldes sowie die Abhängigkeit der Versetzungsenergie von der Lage relativ zum Gitter (Peierls‐Potential). Die Gleichung ergibt im Gegensatz zur Saitengleichung für die asymptotische Annäherung einer Versetzung an ein Peierls‐Tal ein Gesetz z −2 oder z −3 , je nachdem ob diese in ein benachbartes Peierls‐Tal überwechselt oder nicht. Ferner wird die Amplitude der Potentialschwankungen berechnet, die eine Kinke bei ihrer Bewegung längs einer Versetzung erfährt; sie entspricht bei Metallen einer Temperatur von 1/2 °K, ist also praktisch nicht beobachtbar.