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Einfluß des elektrischen Feldes auf die Leitfähigkeit einer Schattenzone in einem CdS‐Einkristall
Author(s) -
Thielemann W.
Publication year - 1963
Publication title -
physica status solidi (b)
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.51
H-Index - 109
eISSN - 1521-3951
pISSN - 0370-1972
DOI - 10.1002/pssb.19630030404
Subject(s) - physics , chemistry , humanities , philosophy
Bewegt sich zwischen den Elektroden eines belichteten CdS‐Einkristalles ein schmaler Schattenstreifen in Richtung Kathode‐Anode, so ist der Photostrom größer als bei Bewegung des Schattenstreifens mit der gleichen Geschwindigkeit in der umgekehrten Richtung [1]. Es wird versucht, diese Erscheinung auf Elektroneninjektion in das Schattengebiet zurückzuführen. Eine befriedigende Deutung ist jedoch erst unter der Annahme möglich, daß auch Löcher injiziert werden und daß deren Driftlänge in der Größenordnung der Schattenbreite liegt. Die Annahme einer derartigen Driftlänge wird dadurch gestützt, daß die bei zusätzlicher Ultrarotbestrahlung in einer ruhenden Schattenzone gebildeten Löcher durch das Feld aus der Schattenzone herausgesaugt werden, so daß die tilgende Wirkung der Ultrarotstrahlung aufgehoben wird.