Premium
Elektrische Leitfähigkeit und Porosität von NiZn‐Ferriten
Author(s) -
Dietzmann G.,
Krötzsch M.,
Wolf S.
Publication year - 1962
Publication title -
physica status solidi (b)
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.51
H-Index - 109
eISSN - 1521-3951
pISSN - 0370-1972
DOI - 10.1002/pssb.19620021212
Subject(s) - chemistry , physics
Es wurde der spezifische Widerstand und die Porosität von in Sauerstoff bei 1300 °C gebrannten NiZn‐Ferriten der Zusammensetzung (Ni 0,4 Zn 0,6 ) O (Fe 2 O 3 ) 1+ z mit z = −0,025 bis + 0,045 bestimmt. Die Porositätsmessungen zeigten, daß der Sinterungsgrad für die stöchiometrische Zusammensetzung am größten ist; er nimmt sowohl bei Über‐ als auch bei Unterschuß von Fe 2 O 3 ab. Obwohl die Porosität und die aus der Temperaturabhängigkeit des spezifischen Widerstandes ϱ = A exp ( E / k T ) bestimmten Aktivierungsenergien E der Proben jeder einzelnen Zusammensetzung in relativ weiten Grenzen streuen, ergibt sich ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Aktivierungsenergie (0,23 bis 0,41 eV) und Porosität (< 1% bis 17%), in den sich die untersuchten Proben aller Zusammensetzungen einordnen. Aus diesen Ergebnissen wird geschlossen, daß für NiZn‐Ferrite mit nur geringen Abweichungen von der stöchiometrischen Zusammensetzung der spezifische Widerstand und seine Temperaturabhängigkeit im wesentlichen durch die Porosität der Proben bestimmt sind, während der Fe 2 O 3 ‐Gehalt diesen nur mittelbar (über den Sinterungsgrad) beeinflußt. Die aus dem Fe 2+ ‐Gehalt nach einer Formel von MIYATA berechneten A ‐Werte befinden sich in befriedigender Übereinstimmung mit unseren Messungen.