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Über das „Anreiben”︁ von Alkali‐ und Erdalkalihalogenid‐Thallium‐Leuchtstoffen
Author(s) -
Brauer P.,
Kolb M.
Publication year - 1961
Publication title -
physica status solidi (b)
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.51
H-Index - 109
eISSN - 1521-3951
pISSN - 0370-1972
DOI - 10.1002/pssb.19610010709
Subject(s) - chemistry , physics , microbiology and biotechnology , biology
Das sogenannte Anreiben von Alkalihalogenid‐Tl‐Leuchtstoffen und verwandten Systemen bei niedrigen Temperaturen wurde untersucht, u. a. deshalb, weil gelegentlich spektroskopische Ergebnisse, die an „angeriebenen” Leuchtstoffen gewonnen wurden, verallgemeinert worden sind. Wir finden, daß sich ohne Anwesenheit eines Lösungsmittel‐Dampfes ‐ beim Anreiben in Zimmerluft ist dies Wasserdampf — keine Leuchtstoffe anreiben lassen, daß vielmehr ein ziemlich scharf definierter Mindestdruck („Grenzdruck”) des Lösungsmitteldampfes vorhanden sein muß, der wenig unter dem Dampfdruck des Lösungsmittels über der gesättigten Lösung liegt. Es scheint sich beim Präparieren „angeriebener” Leuchtstoffe im wesentlichen um eine Herstellung inhomogen aktivierter Leuchtstoffe durch Kristallisation aus der Lösung zu handeln.

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