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Die Zonenbildung in Aluminium‐Zink‐Legierungen
Author(s) -
Gerold V.
Publication year - 1961
Publication title -
physica status solidi (b)
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.51
H-Index - 109
eISSN - 1521-3951
pISSN - 0370-1972
DOI - 10.1002/pssb.19610010105
Subject(s) - chemistry , aluminium , metallurgy , materials science , organic chemistry
An Hand absoluter Intensitätsmessungen der Röntgen‐Kleinwinkelstreuung wird gezeigt, daß bei Aluminium–Zink‐Legierungen die Konzentration der Zinkatome in‐ und außerhalb der GUINIER ‐ PRESTON ‐Zonen ganz bestimmte Werte annimmt, die einer metastabilen Mischungslücke entsprechen. Die Konzentrationen sind unabhängig von der Abschrecktemperatur und von der Auslagerungszeit, sie sind nur eine Funktion der Auslagerungstemperatur. Bei Raumtemperatur betragen die berechneten Konzentrationen m 1 = 69,2 und m 2 = 1,8 At.%. Es werden Gründe dafür angegeben, daß sich diese Konzentrationen bereits nach sehr kurzer Zeit eingestellt haben. Diese Resultate können nur an Hand eines zweiphasigen Entmischungsmodells erklärt werden. Das dreiphasige Modell von WALKER und GUINIER (1953) trifft für diese Legierung nicht zu.