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Antimaterie in der Milchstraße
Author(s) -
Bührke Thomas
Publication year - 2008
Publication title -
physik in unserer zeit
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3943
pISSN - 0031-9252
DOI - 10.1002/piuz.200890012
Subject(s) - physics , gynecology , medicine
Vor etwa 30 Jahren entdeckten Astronomen Gammastrahlung, die aus der Richtung des Zentrums unserer Milchstraße kommt. Sie besitzt eine Energie von 511 keV und stammt somit offenbar von der Vernichtung von Elektronen und deren Antiteilchen, Positronen. Da Antimaterie in der Natur normalerweise nicht vorkommt, wurden zahlreiche Erklärungen für dieses Phänomen vorgeschlagen. Auch exotische Theorien, wonach die Strahlung beim Zerfall von hypothetischen Dunkle‐Materie‐Teilchen frei wird, wurden diskutiert. Jetzt hat ein internationales Team um Georg Weidenspointner vom Max‐Planck‐Institut für extraterrestrisch Physik in Garching herausgefunden, dass die Positronen wahrscheinlich in ungewöhnlichen Doppelstern‐Systemen entstehen.

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