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Elektrochrome Fenster ein Schritt weiter
Publication year - 1993
Publication title -
physik in unserer zeit
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3943
pISSN - 0031-9252
DOI - 10.1002/piuz.19930240607
Subject(s) - physics , humanities , art
Die Entwicklung elektrochromer Gläser beruht auf dem schon lange bekannten Farbwechsel von Oxiden mehrwertiger Metalle, wenn an sie eine Spannung angelegt wird. Das bekannteste Beispiel für solche ”chromogenen„ Verbindungen ist Wolframtrioxid (WO 3 ). Es ist normalerweise über den gesamten Spektralbereich transparent, ändert man aber durch eine angelegte Spannung den Oxidationszustand des Wolframs, so läßt sich die Transparenz stufen los verringern. Da die Filterwirkung bei rotem und infrarotem Licht besonders groß ist (das Minimum der Transparenz liegt bei ca. 1000 nm), erscheint die Verbindung blau. Die Färbung bleibt ohne Energiezufuhr einige Tage bestehen und ist durch eine Umpolung der Spannung reversibel. Auch bei einem Kurzschluß zwischen Vorder und Rückelektrode entfärbt sich das Glas wieder.

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