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Medizinphysik: Bildgebung mit magnetischer Resonanz: Ein diagnostisches Verfahren hat sich durchgesetzt
Author(s) -
Laub Gerhard,
Oppelt Arnulf
Publication year - 1999
Publication title -
physikalische blätter
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3722
pISSN - 0031-9279
DOI - 10.1002/phbl.19990550308
Subject(s) - physics
Seit Lauterbur 1973 vorschlug, kernmagnetische Resonanz zur Bildgebung zu verwenden, hat sich die Magnetresonanztomographie zu einem der mächtigsten diagnostischen Werkzeuge in der Medizin entwickelt. Sie führte zur breiten technischen Anwendung supraleitender Magnete. Die Abhängigkeit des Kernresonanzsignals von verschiedenen Parametern wie den Relaxationszeiten, dem Bewegungszustand der Magnetisierung oder der Elektronenhülle des Moleküls, in dem die Kerne eingebaut sind, ermöglicht es nicht nur, Gewebe äußerst detailliert morphologisch darzustellen, sondern auch funktionelle Vorgänge im menschlichen Körper zu untersuchen oder das Gefäßsystem abzubilden (MR‐Angiographie). Waren ursprünglich Meßzeiten von mehreren Minuten nötig, gelang es mittlerweile, die Bildaufnahmezeit auf den Subsekundenbereich zu reduzieren, so daß die Magnetresonanztomographie jetzt auch interaktiv genutzt wird.

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