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Rastertunnelspektroskopie auf Hochtemperatur‐Supraleitern: Ortsaufgelöste Tunnelspektroskopie und Abbildung des Flußwirbelgitters
Author(s) -
Renner Ch.,
MaggioAprile I.,
Fischer Ø.
Publication year - 1998
Publication title -
physikalische blätter
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3722
pISSN - 0031-9279
DOI - 10.1002/phbl.19980540510
Subject(s) - physics , humanities , philosophy
Im Jahre 1986 wurde eine neue Klasse von Supraleitern entdeckt, die sich insbesondere durch ihre sehr hohen Sprungtemperaturen von den bis dahin bekannten Tieftemperatur‐Supraleitern unterscheidet. Der physikalische Mechanismus, der zur Hochtemperatur‐Supraleitung führt, ist noch weitgehend unklar. Einer der wichtigen Parameter zum Verständnis der Hochtemperatur‐Supraleitung ist die elektronische Zustandsdichte. Sowohl bei herkömmlichen als auch bei Hochtemperatur‐Supraleitern weist sie eine Energielücke bei der Fermi‐Energie auf, die in beiden Fällen mit einer Paarung der Ladungsträger verbunden ist. Bei den Hochtemperatur‐Supraleitern hat diese Energielücke jedoch völlig unkonventionelle Eigenschaften. Auch in bezug auf die Anordnung der magnetischen Flußwirbel und deren elektronische Struktur bieten die Hochtemperatur‐Supraleiter Überraschungen. In diesem Beitrag gehen wir einigen dieser Fragen nach, indem wir die Zustandsdichte und das Flußwirbelgitter mittels Rastertunnelspektroskopie untersuchen.

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