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Chancen des Neuaufbaus genutzt: Die Situation der Physik an den Universitäten der neuen Bundesländer
Author(s) -
Dreisigacker E.
Publication year - 1995
Publication title -
physikalische blätter
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3722
pISSN - 0031-9279
DOI - 10.1002/phbl.19950511213
Subject(s) - political science , humanities , art
Fünf Jahre nach der Vereinigung und zwei Jahre nach einer ersten Umfrage unter den Physik‐Fachbereichen der neuen Bundesländer (vgl. Dez.‐Heft 1993, S. 1095 ff) hat die Redaktion wiederum dieselben Vertreter dieser Fachbereiche nach der Lage der Physik befragt. Hinzugenommen wurde die Universität Potsdam, und für die Physik in Jena hat jetzt Prof. W. Richter geantwortet (1993: Prof. E. Schmutzer). Der Fragenkatalog ist gegenüber 1993 erweitert und modifiziert. Das Fazit fällt etwas nüchterner aus als die umfassende Fünf‐Jahres‐Bilanz von Forschungsminister Rüttgers („Die Ergebnisse der Umstrukturierung in Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie sind eine Erfolgsstory”): Die Chancen des Neuaufbaus wurden weitgehend genutzt, vieles ist erreicht, der Integrationsprozeß hat deutliche Fortschritte gemacht. Mehr und mehr werden „Sonderregelungen Ost” abgeschafft, obwohl gewisse Besonderheiten noch längere Zeit bestehen werden. Fünf Jahre nach der Einheit sollte jetzt dazu übergegangen werden, die Fachbereiche an der Effizienz ihrer Lehre zu messen — ohne einen „Gewichtungsfaktor Ost”.