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Zur Fertigstellung von HERA
Author(s) -
Schmüser P.
Publication year - 1990
Publication title -
physikalische blätter
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3722
pISSN - 0031-9279
DOI - 10.1002/phbl.19900461207
Subject(s) - physics , desy , humanities , political science , philosophy , nuclear physics
Am 8. November 1990 feierte DESY in Anwesenheit zahlreicher Gäste die Fertigstellung der Elektron‐Speicherringanlage HERA nach 6 1/2jähriger Bauzeit. Ab Frühjahr 1991 wird die gesamte HERA‐Anlage mit den beiden Speicherringen und den sechs Vorbeschleunigern in Betrieb genommen. Das Forschungsprogramm mit den Detektoren H1 und ZEUS (vgl. Phys. Bl. 43 [1987] Nr. 3, S. 75) soll im Sommer 1991 beginnen. Konzeption und Bau von HERA bedeuteten für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Zwei in ihrer Charakteristik ganz verschiedene Speicherringe, einer für Elektronen und einer für Protonen, waren zu bauen. Aus technischen Gründen und um die Kosten im Rahmen der geplanten rd. 1 Mrd. DM zu halten, mußten bei den Komponenten vielfach neue Konzepte angewandt werden. Im folgenden vermittelt Professor Peter Schmüser, der an der Entwicklung der supraleitenden Magnete maßgeblich beteiligt war, einen Eindruck vom Ausmaß der technischen Probleme und Anforderungen, die sich mit dem Großprojekt verbinden. (Red.)