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Das Institut für den Wissenschaftlichen Film
Publication year - 1989
Publication title -
physikalische blätter
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3722
pISSN - 0031-9279
DOI - 10.1002/phbl.19890450208
Subject(s) - humanities , political science , art
Das Institut für den Wissenschaftlichen Film (IWF) in Göttingen ist seit 35 Jahren die zentrale Service‐Einrichtung für wissenschaftliche Filme in der Bundesrepublik. In Kooperation mit Fachwissenschaftlern – und häufig auf deren Initiative hin – übernimmt es die Produktion, die Veröffentlichung, den Vertrieb und die Dokumentation von audiovisuellen Medien (Filme, Videobänder). Seinen Ursprung hat das IWF in der 1940 gegründeten „Reichsanstalt für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht” (RWU), nachdem bereits in der Weimarer Republik die staatliche Koordination der in raschem Fortschritt befindlichen wissenschaftlichen Filmarbeit angestrebt worden war. Nach dem Krieg wurden in den Besatzungszonen zunächst dezentrale Einrichtungen gegründet, die in der Bundesrepublik schließlich zur Gründung des IWF (1953) und in der DDR des „Instituts für Film, Bild und Ton” (IfFBT) führten. Das IWF hat den Status einer gemeinnützigen GmbH, getragen von zehn Bundesländern und dem Bundesministerium für Forschung und Technologie, die jeweils 50% des Etats finanzieren (Einrichtung der „Blauen Liste”). Die gut 100 Mitarbeiter verfügen für die Medienproduktion über einen Jahresetat von ca. zwei Millionen DM, wovon etwa ein Viertel auf die Natur‐ und Ingenieurwissenschaften entfallen. Pro Jahr entstehen im IWF ca. 60 Filme, von denen etwa ein Fünftel dem Bereich der Natur‐ und Ingenieurwissenschaften zugeordnet werden kann. Der überwiegende Anteil stammt aus den anderen drei Produktionsabteilungen des IWF (Biowissenschaften I und II sowie Kulturwissenschaften). Die Physik liegt mit ihren zwei bis vier Produktionen pro Jahr etwa in derselben Größenordnung wie die Chemie, Mathematik, Geologie etc. über die Arbeit des IWF im allgemeinen und speziell im Bereich Physik sprachen Th. Bührke und I. Peschel mit den beiden IWF‐Referenten für Naturwissenschaften Werner Große und Gotthard Glatzer.

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