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Beschleuniger‐Massenspektrometrie — Isotopennachweis bei geringsten Konzentrationen
Author(s) -
Henning W.
Publication year - 1988
Publication title -
physikalische blätter
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3722
pISSN - 0031-9279
DOI - 10.1002/phbl.19880441002
Subject(s) - chemistry , physics
In den letzten zehn Jahren hat eine recht ungewöhnliche Nutzung von Schwerionenbeschleunigern – normalerweise entwikkelt und gebaut für das experimentelle Studium kern‐ und atomphysikalischer Fragen – zu einem neuen vielseitigen Forschungsgebiet geführt: der Beschleuniger‐Massenspektrometrie. Sie erlaubt den Nachweis geringster Konzentrationen von Isotopen bis herab zu relativen Häufigkeiten von weniger als 10 −15 . Ihre Anwendung insbesondere auf Radioisotope hat neue Möglichkeiten in deren Nutzung zur Datierung, Spurenanalyse und ganz generell zum Nachweis seltener Reaktionsprodukte eröffnet. So weit gestreute Forschungsbereiche wie Anthropologie und Archäologie, verschiedene Teilgebiete der Geophysik (wie Geochronologie, Hydrologie, Klimatologie, Ozeanographie, Vulkanologie, Sedimentforschung und andere), Umwelt‐ und Kosmochemie sowie Bereiche der Kern‐ und Teilchenphysik (z. B. bei Kernlebensdauern und bei durch Sonnenneutrinos induzierten Reaktionen) nutzen die hohe Sensitivität, die diese neue Methode des höchstempfindlichen Isotopennachweises bietet.

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