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Adsorbierte Schichten — niedrigdimensionale Systeme mit interessanten Phasenübergängen
Author(s) -
Marx R.
Publication year - 1986
Publication title -
physikalische blätter
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3722
pISSN - 0031-9279
DOI - 10.1002/phbl.19860420405
Subject(s) - physics , humanities , materials science , philosophy
In unserer dreidimensionalen Welt können wir an einer Vielzahl von Materialien Phasenübergänge beobachten: zum Beispiel den Übergang von fest nach flüssig beim Schmelzen des Eises oder von magnetisch nach unmagnetisch bei einem über seine Curie‐Temperatur hinaus erwärmten magnetischen Werkstoff. Es stellt sich die Frage, ob man Eigenschaften dieser Phasen‐übergänge aufzeigen kann, die universell gültig sind. Beantwortet wird diese Frage durch die zuerst von Griffith formulierte Universalitätshypothese, die besagt, daß kritische Exponenten und andere Eigenschaften eines Systems universell sind in dem Sinne, daß sie nur von Symmetrie und Reichweite der Teilchenwechselwirkungen und von der Dimension des Systems abhängen. Zur Untersuchung dieser Hypothese betrachtet die theoretische Physik Systeme in allen Dimensionen; in Experimenten sind nur Systeme mit ein, zwei oder drei Dimensionen zugänglich. Hier sollen Experimente an zweidimensionalen Systemen beschrieben werden. Dies sind dünne Schichten (sogar monoatomare oder monomolekulare Schichten), die durch Physisorption auf einem Substrat hergestellt werden.

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