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Bayreuth: Quantenoptik, Plasmaphysik, Molekülphysik, Kurzzeitphysik, Oberflächenphysik, Massenspektrometrie, Kurzzeitphysik
Author(s) -
Eichler H. J.,
Rehder L.,
Wolf H. C.,
Tiemann E.,
Dose V.,
Brehm B.,
Hugenschmidt M.
Publication year - 1985
Publication title -
physikalische blätter
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3722
pISSN - 0031-9279
DOI - 10.1002/phbl.19850410722
Subject(s) - art , humanities , physics
Vom 25. bis 29. März hielten die DPG‐Fachausschüsse bzw. Arbeitsgemeinschaften Quantenoptik, Plasmaphysik, Molekülphysik, Kurzzeitphysik, Oberflächenphysik, Massenspektrometrie ihre Frühjahrstagung in der Universität Bayreuth ab. 1030 Teilnehmer, darunter viele aus dem Ausland, waren in die Wagner‐Stadt gekommen, und sie haben sich ohne Zweifel wohlgefühlt in den ansprechenden Räumen der „NW I und II” (Naturwissenschaftliche Fakultät I und II) und im Städtchen. Unauffällig und souverän organisiert von J. Friedrich, D. Haarer, A. Laubereau, Frau R. Müller und M. Schwoerer gingen 11 Plenar‐, 11 Haupt‐ und 43 Fachvorträge sowie 453 Kurzberichte, 78 Posterbeiträge, 3 Fortbildungsvorträge und ein öffentlicher Abendvortrag über die diversen Bühnen. Auch die fast 40 Geräte‐und Buchaussteller konnten zufrieden sein: Zumindest im zentralen Foyer der NW I waren ihre Stände nahezu ohne Pause gut besucht. Eines regen Interesses erfreuten sich auch die drei Fortbildungsvorträge von F. Früngel (Hamburg) über Einsatzmöglichkeiten der photographischen Bewegungs‐analyse in sehr kurzen Zeiten, von H. J. Pfeifer (Saint Louis) über Laser‐Doppler‐Anemometrie in der Strömungsforschung und von A. Laubereau (Bayreuth) über Erzeugung und Anwendung von ultrakurzen Laserimpulsen. In dieser Form — mit Referenten, die gut vorbereitet sind und glänzend vortragen, in einem zentral gelegenen Hörsaal und zu günstiger Zeit — sind Fortbildungsveranstaltungen ein wirklicher Gewinn für die Zuhörer und eine Werbung für die Physik. Beim öffentlichen Abendvortrag von G. Wegner aus dem MPI für Polymerforschung in Mainz mit dem Titel „Molekulare Architektur — Konzepte der Polymerforschung” waren im Emil‐Warburg‐Hörsaal noch einige Plätze frei geblieben. Mit ihrer Einladung an die Bayreuther Öffentlichkeit, in den „Emil‐Werbung‐Hörsaal” zu kommen, hatte dazu vermutlich auch die örtliche Tageszeitung beigetragen. Wegner wies in seinem sehr anschaulichen Vortrag eindringlich darauf hin, wie wichtig die Intensivierung einer fruchtbaren Zusammenarbeit von Chemikern und Physikern bei der Erforschung der unkonventionellen, vor allem der elektronischen Eigenschaften der Polymere ist. Einer möglichen Langeweile am Abend hatten die Organisatoren mit einem sehr ansprechenden Rahmenprogramm vorgebeugt. Neben Zünftigem (Besuch der Großbrauerei Maisel mit ihrem hervorragenden Brauereimuseum und anschließendem fränkischen Abendessen) stand Erlesenes zur Wahl: ein Konzert der Capella Antiqua Bambergensis mit heiterer Musik aus Mittelalter, Renaissance und Barockzeit im Markgräflichen Opernhaus unter der Leitung von Prof. Dr. W. Spindler. Gespielt wurde auf historischen Instrumenten wie Krummhörnern, Gemshörnern, Blockflöten, pommern, Rauschpfeifen, Dulciane, Gamben, Schlagwerk. Für Wagner‐Freunde war die Wallfahrt zum Haus Wahnfried (Wagner‐Museum) und zum Festspielhaus unter der kompetenten und charmanten Führung der Wagner‐Kennerin Irmgard Pflaum eine bare Selbstverständlichkeit. Die restliche Musik war durch Werke von Mayuziumi, Tschaikovsky und Dvořak repräsentiert, und zwar in einem Konzert der Bamberger Symphoniker.

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