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Elektronische Rechenmaschinen in der Physik
Author(s) -
Schlüter A.
Publication year - 1970
Publication title -
physikalische blätter
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3722
pISSN - 0031-9279
DOI - 10.1002/phbl.19700260802
Subject(s) - humanities , art , philosophy , physics
Die Entwicklung programmgesteuerter elektrischer Rechenmaschinen, die während des letzten Krieges begann und in den ersten Nachkriegsjahren zu den ersten wirklich brauchbaren Computern führte, war durch das wachsende Bedürfnis bedingt, physikalische Probleme durch numerische Behandlung zu lösen. Damals wurde die erste elektronische Rechenmaschine in Deutschland in einem physikalischen Institut entwickelt, gebaut und benutzt, und zwar in der astrophysikalischen Abteilung des MPI für Physik in Göttingen. Inzwischen wird die Mehrzahl der Computer für kommerzielle Zwecke und für Prozeßsteuerung eingesetzt, aber gerade die größten, schnellsten und leistungsfähigsten Rechner dienen noch immer hauptsächlich der Lösung physikalischer Probleme. Dies gilt z. B. für den größten Computer in Deutschland, der im MPI für Plasmaphysik installiert ist und für dieses Institut sowie zahlreiche andere wissenschaftliche Institute, insbesondere das Kernforschungszentrum Karlsruhe, arbeitet. Über diesen Fragenkomplex sprach am 9. 3. 1970 Prof. Dr. A. Schlüter , Inst. f. Plasmaphysik in München, im Sender RIAS, Berlin. Mit freundlicher Erlaubnis der Funkuniversität berichtet Prof. Schlüter in enger Anlehnung an seinen Vortrag, der auch innerhalb der Schriftenreihe der Funkuniversität „Forschung und Information” beim Colloquium Verlag O. H. Hess erscheinen wird.

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