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Quantentheorie und Elementarteilchen I. Die Symmetrien der Atome
Author(s) -
Weisskopf Victor F.
Publication year - 1965
Publication title -
physikalische blätter
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1521-3722
pISSN - 0031-9279
DOI - 10.1002/phbl.19650211102
Subject(s) - philosophy , humanities , physics , art
„Bei Würdigung aller Dinge will es mir scheinen, daß Gott anfangs die Materie in Gestalt fester, massiver, harter, undurchdringlicher und beweglicher Partikel schuf, und zwar in solchen Größen und Formen und mit solchen Eigenschaften und Proportionen, wie es dem Zweck, zu dem Er sie schuf, am besten diente; und daß diese Ur‐Partikel feste Körper sind, unvergleichlich viel härter als alle aus ihnen zusammengesetzten porösen Körper; ja, so unsagbar hart, daß sie sich niemals abnützen oder in Stücke brechen. Keine gewöhnliche Macht vermag es, das zu zerteilen, was Gott am ersten Tage der Schöpfung als eine Einheit geschaffen hat. Da die Partikel unverändert fortbestehen, vermögen sie sich zu allen Zeiten zu Körpern von immer derselben Art und Struktur zusammenzuschließen. Sollten sie sich aber abnützen oder in Stücke brechen, so würden die Eigenschaften der Dinge verändert werden. Wären Wasser und Erde aus alten verbrauchten Partikeln oder Fragmenten von Partikeln zusammengesetzt, so würden sie heute nicht die gleiche Natur und Struktur haben, die sie besaßen, als sie am Anbeginn aus ganzen Partikeln geschaffen wurden. Natur aber bleibt ewig dieselbe, und daher beruhen die Veränderungen körperlicher Dinge lediglich auf den verschiedenen Trennungen und neuen Verbindungen und Bewegungen dieser permanenten Partikeln. Zusammengesetzte Körper brechen daher nicht quer durch die Mitte der Festen Partikel, sondern dort, wo die Partikel aneinandergefügt sind und sich nur an einigen Punkten berühren.” (Isaac Newton: „Opticks”, herausgegeben von B. Cohen, New York 1952, S. 400).