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In Metalloberflächen verankerte Polymere zur Herstellung ultrahydrophober Metalloberflächen
Author(s) -
Höhne S.,
Frenzel R.,
Blank C.,
Thieme M.,
Worch H.,
Heppe A.,
Simon F.
Publication year - 2008
Publication title -
materialwissenschaft und werkstofftechnik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.285
H-Index - 38
eISSN - 1521-4052
pISSN - 0933-5137
DOI - 10.1002/mawe.200800403
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
In einem zweistufigen Verfahren wurden Metall‐ bzw. Metalloxidoberflächen so modifiziert, dass sie ultrahydrophobe und damit selbstreinigende Eigenschaften aufwiesen. Zum Erreichen der Ultrahydrophobie auf Aluminium war zunächst ein Aufrauen der Oberflächen erforderlich, das durch eine anodische Oxidation realisiert wurde. In die sich ausbildende Oberflächenschicht ließ sich unter geeigneten Bedingungen Chitosan kathodisch so abscheiden, dass eine formschlüssige Verbindung entstand. Das inkorporierte Chitosan verlieh durch seine reaktiven Aminogruppen der Kompositoberfläche eine hohe Reaktivität gegenüber Elektrophilen und ermöglichte so eine Oberflächenfunktionalisierung, die zur Generierung der gewünschten Oberflächeneigenschaften genutzt werden konnte. Durch das Umsetzen der Aminogruppen mit Carbonylverbindungen konnten unter Ausnutzung von Selbstorganisationsprinzipien ultrahydrophobe Oberflächen hergestellt werden.