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Experimentelle und numerische Untersuchungen zur Kennzeichnung von Sinterteilen mittels gezielt eingebrachter Fremdpartikel
Materialwissenschaft Und WerkstofftechnikPeer ReviewedBehrens B.A. +22007Journals
Gesinterte Bauteile aus Stahl und Leichtmetalllegierungen finden dank ihrer günstigen Produkteigenschaften zunehmend Anwendung in vielen Industriebereichen. Neben einer hohen Rohstoffausnutzung sowie einer variablen Legierungsbildung bietet die Sintertechnologie die Möglichkeit, Bauteile während des Pressprozesses eindeutig und von außen nicht sichtbar zu kennzeichnen. Als Informationsträger dienen kugelförmige Fremdpartikel, die für erste Versuche in einer quadratischen 4x4 Matrix mit maximal 16 Partikeln im Bauteilinnern platziert werden. Durch die Anzahl und die Anordnung der Partikel wird eine binär kodierte Identifikationsnummer dargestellt. Nach dem Sintern sind die beiden Werkstoffe untrennbar miteinander verbunden. Das Auslesen der gespeicherten Daten erfolgt mit Röntgen‐ oder CT‐Verfahren anhand der unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften der Fremdpartikel im Vergleich zum Grundmaterial.

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