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Untersuchungen zum Schweißen der aushärtbaren Aluminiumlegierungen AlMgSi 1 und AlCuMg 1 mit einem gepulsten Festkörperlaser
Author(s) -
Beek I.,
Weisheit A.,
Mordike B. L.
Publication year - 1997
Publication title -
materialwissenschaft und werkstofftechnik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.285
H-Index - 38
eISSN - 1521-4052
pISSN - 0933-5137
DOI - 10.1002/mawe.19970280612
Subject(s) - physics , chemistry
In dieser Arbeit werden Ergebnisse zum Schweißen der aushärtbaren Aluminiumiumlegierungen AlMgSi 1 und AlCuMg 1 mittels eines gepulsten 1.2 kW Nd: YAG‐Lasers ohne Zusatzwerkstoff vorgestellt. Gefügt wurden 1 mm starke Bleche im I‐Stoß. Bei einer Spaltbreite von 50 μm sind Nähte mit nur geringem Durchhang realisierbar. Der geringe Strahldurchmesser (ca. 0.2mm im Fokus) führt zu sehr schmalen Nähten und Wärmeeinflußzonen. Der hohe Temperaturgradient im Schmelzbad führt zudem zu einer Kornfeinung im Schweißgut und nur zu geringfügigen Korngrenzanschmelzungen in der kritischen Übergangszone zwischen Schweißgut und Wärmeeinflußzone. Wird im ausgehärteten Zustand geschweißt, sinkt die Härte im Schweißgut auf das Niveau des lösungsgeglühten Zustandes ab. Da keine signifikante Verdampfung oder Oxidation von Legierungselementen auftritt, kann durch eine nachfolgende vollständige Aushärtungsbehandlung die max. Härte wieder erreicht werden. Die statischen Festigkeiten liegen über denen konventionell geschweißter Nähte. Gegenüber dem ungeschweißten Zustand ist allerdings auch bei diesen Nähten ein erheblicher Einbruch der Ermüdungsfestigkeit festzustellen.

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