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Einsatzhärten mit Stickstoff für nichtrostende Wälzlager und Werkzeuge
Author(s) -
Berns H.,
Ehrhardt R.,
Siebert S.
Publication year - 1996
Publication title -
materialwissenschaft und werkstofftechnik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.285
H-Index - 38
eISSN - 1521-4052
pISSN - 0933-5137
DOI - 10.1002/mawe.19960270109
Subject(s) - chemistry
Das Einsatzhärten niedriglegierter Stähle findet breite Anwendung für Wälzlager, Werkzeuge, Getrieberäder usw. Bei hochlegierten nichtrostenden Stählen führt das Randaufkohlen jedoch zur Karbidausscheidung und verringert die Korrosionsbeständigkeit. Das kann durch das Einsatzhärten mit Stickstoff anstelle von Kohlenstoff vermieden werden. Gelöster Stickstoff erhöht die Härte, die Korrosionsbeständigkeit und die Druckeigenspannung der Randschicht. Nach dem Anlassen im Sekundärhärtebereich werden Betriebstemperaturen bis ungefähr 350°C ertragen bei nur geringem Verlust an Korrosionsbeständigkeit. Das neue Wärmebehandlungsverfahren, bestehend aus Randaufsticken und Härten, unterscheidet sich deutlich vom Nitrieren. Anwendungsgebiete sind z. B. Hochleistungslager für Flugzeuge oder Werkzeuge zur Verarbeitung aggressiver Polymere.

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