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Vorbehandlung polymerer Klebflächen im Niederdruckplasma
Author(s) -
Gleich H.
Publication year - 1993
Publication title -
materialwissenschaft und werkstofftechnik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.285
H-Index - 38
eISSN - 1521-4052
pISSN - 0933-5137
DOI - 10.1002/mawe.19930240209
Subject(s) - chemistry
Die Niederdruckplasma‐Technik stellt ein modernes und hochwirksames Verfahren zur Reinigung und gezielten Modifizierung polymerer Oberflächen dar. Diese umweltfreundliche Technologie erlaubt wegen ihrer Vielfalt kontrollierbarer Prozeßparameter die Erzeugung vorgegebener und reproduzierbarer Oberflächeneigenschaften ohne gleichzeitig die mechanischen Eigenschaften des Polymers zu verändern. Ziel einer jeden Vorbehandlung ist das Erreichen eines optimalen Haftgrundes für die anschließende Verklebung. Dabei hängt der Erfolg der Plasmabehandlung sowohl von internen Prozeßparametern (Behandlungszeit, eingesetzte Leistung, Prozeßdruck, Prozeßgas/Gasgemisch) als auch von externen, produktionsbedingten Einflußgrößen (Werkstoff, Beladungsgrad, Liegezeit, Plazierung der Vorbehandlung innerhalb des gesamten Produktionsablaufes) ab.Wie wichtig die Beachtung und Einhaltung interner und externer Einflußgrößen auf die Qualität der Vorbehandlung ist, wird am Beispiel der beiden Kunststofftypen PP und PBT diskutiert.

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