z-logo
Premium
Anwendung des FWK‐Konzepts für die Berechnung der Lebensdauer bei mehrstufiger Kriechbelastung
Author(s) -
Schott G.
Publication year - 1991
Publication title -
materialwissenschaft und werkstofftechnik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.285
H-Index - 38
eISSN - 1521-4052
pISSN - 0933-5137
DOI - 10.1002/mawe.19910220705
Subject(s) - physics , philosophy , humanities
ES ist bekannt, daß man mit linearen Schadensakkumulationshypothesen keine verläßlichen Lebensdauerwerte bei mehrstufigen Kriechbelastungen berechnen kann. Einen brauchbaren nichtlinearen Ansatz schlug Pantelakis vor . Neben der einstufigen Kriechlebensdauerlinie werden Ergebnisse aus Zweistufenversuchen benötigt, um den Schädigungsexponenten zu bestimmen. Mit diesem Exponenten, der eine Funktion der Temperatur und Spannung in der zuerst aufgebrachten Laststufe ist, lassen sich die Lebensdauerwerte nur für Zweistufenfolgen berechnen, deren Spannungsstufen mit denen der Zweistufenversuche identisch sein müssen. Außerdem ist die Annahme für die Größe des Schädigungsexponenten der zweiten Laststufe umstritten. Die Anwendung des nachfolgend beschriebenen FWK‐Konzepts setzt die Kenntnis der einstufigen Kriechlebensdauerlinie und der aus Zweistufenversuchen ermittelten Kriechfunktionen für steigende und fallende Belastungsfolge voraus. Dann kann man die Lebensdauerwerte für unterschiedlichste Mehrstufenbelastungen errechnen, wobei die Spannungsstufen innerhalb des bei den Zweistufenversuchen benutzten Spannungsbereiches liegen sollen.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here