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Der werkstoffmechanische Hintergrund für Qualitätsforderungen an hochbeanspruchte Scheiben für Luftfahrttriebwereke
Author(s) -
Eßlinger P.,
Huff H.,
König G.
Publication year - 1986
Publication title -
materialwissenschaft und werkstofftechnik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.285
H-Index - 38
eISSN - 1521-4052
pISSN - 0933-5137
DOI - 10.1002/mawe.19860171004
Subject(s) - physics , chemistry , gynecology , microbiology and biotechnology , medicine , biology
Der nutzbringende Einsatz hochfester Werkstoffe für Triebwerkscheiben ist nach jüngster Erfahrung an gewisse Voraussetzungen geknüpft, welche den Einfluß von Fehlstellen auf die LCF‐Lebensdauer und das u. U. beschleunigte Wachstum kurzer Risse berücksichtigen. Die zulässige Lebensdauer kann danach nicht mehr zuverlässig und wirtschaftlich nach der Anrißlastwechselzahl bemessen werden. Sie ist vielmehr an der Bruchlastspielzahl zu orientieren. Wobei eine gewisse maximale Primärfehlergröße vorauszusetzen ist. Hand in Hand mit der Festigkeits‐ (und Beanspruchungs‐) höhe muß die Werkstoffqualität, ausgedrückt durch die Fehlstellenobergrenze, verbessert werden. Die noch ungenügend geklärten quantitativen Zusammenhänge eröffnen ein wichtiges Feld für die Werkstofforschung.

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