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Einfluß der Herstellungsbedingungen von Doppel‐V‐Kerben an Prüfkörpern für den Schlagbiegeversuch nach DIN 53 753
Author(s) -
Moslé H. G.,
Hinkel P.,
Weidner H.
Publication year - 1985
Publication title -
materialwissenschaft und werkstofftechnik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.285
H-Index - 38
eISSN - 1521-4052
pISSN - 0933-5137
DOI - 10.1002/mawe.19850160107
Subject(s) - physics , gynecology , medicine
Im Zusammenhang mit DIN 53 753 „Schlagbiegeversuch an Probekörpern mit Loch‐ oder Doppel‐V‐Einkerbung” wurden Versuchen an Probekörpern mit unterschiedlichen Kerbradien (0,1; 0,2; 0,5 mm) durchgeführt und an Proben mit unterschiedlicher Herstellung der Kerben (durch Hobeln und durch Einbringen von Kerben in die Spritzgießform). Es wurden vier verschiedene Thermoplaste, zum Teil mit Kurzglasfaser verstärkt, eingesetzt. Es zeigte sich, daß bei der Verwendung von 0,5 mm Kerbradius alle untersuchten Proben brechen, und daß kaum Unterschiede zwischen „gehobelten” und „eingespritzten” Kerben bestechen. Durch die Wahl eines Radius sind Vergleiche zwischen einzelnen Kunststoffen hinsichtlich ihrer Schlagzähigkeit möglich geworden. Mikrotomschnitte, REM‐Aufnahmen der Bruchfläche und Orientierungsmessungen unter dem Polarisierungsmikroskop ergänzen die Untersuchungen.