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Anwendungscharakteristika verschiedener Ätzverfahren bei Metallen – Vergleichende Untersuchung metallographischer Ätzverfahren –
Author(s) -
Jurgeleit R.,
Schäfer W.
Publication year - 1984
Publication title -
materialwissenschaft und werkstofftechnik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.285
H-Index - 38
eISSN - 1521-4052
pISSN - 0933-5137
DOI - 10.1002/mawe.19840151105
Subject(s) - chemistry , materials science
Die Einsatzmöglichkeiten unterschiedlicher Ätzverfahren in der Laborpraxis werden im wesentlichen bestimmt durch die Reproduziorbarkeit der ausgebildeten Gefügestrukturen – als Funktion einer bestimmten Ätzmethode, der Ätzzeit und der problemlosen Handhabung der Ätzprozedur. Zur Anwendbarkeit des chemischen und elektrolytischen Ätzens, sowie des Ionenätzens bei Metallen und Legierungen der Elektrotechnik wurden vergleichende Untersuchungen mit dem Ziel durchgeführt, eine Beurteilung von Güte und Reproduzierbarkeit der nach den verschiedenen Ätzprozessen entstandenen Gefügebilder zu ermöglichen. Die Abbildung der Gefügestrukturen geschieht mit Hilfe unterschiedlicher lichtmikroskopischer Beobachtungsverfahren. Das physikalische Ionenätzen erweist sich gegenüber chemischen und elektrolytischen Ätzverfahren in allen Fällen als die problemlosere Ätzmethode, die neben einer guten Reproduzierbarkeit zudem ein gleichzeitiges Ätzen unterschiedlicher Materialien in einem Werkstoff ermöglicht. Eine zusammenfassende Wertung der verschiedenen Ätzverfahren umfaßt die Angabe optimaler Ätzparameter für die Werkstoffe Kupfer, Messing, CuSn 8 und Kupfer‐Beryllium.