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Rißbildung in Elementarglasfasern durch Einwirkung korrosiver Medien und erhöhter Temperatur
Author(s) -
Ehrenstein G. W.,
Spaude R.
Publication year - 1983
Publication title -
materialwissenschaft und werkstofftechnik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.285
H-Index - 38
eISSN - 1521-4052
pISSN - 0933-5137
DOI - 10.1002/mawe.19830140304
Subject(s) - chemistry , polymer chemistry
Spezifische Wechselwirkungen zwischen korrosiven Umgebungsmedien (dest. Wasser, Salz‐ und Schwefelsäure) und Elementarglasfasern führen zur Spannungsrißbildung in Glasfasern. Durch Ansätzen von Glasfasern bilden sich in der Oberflächenschicht sowohl axiale als auch spiralförmige Risse aus. Die Art der Rißbildung ist abhängig vom Elementarfaserdurchmesser, der Ätzzeit und den verwendeten korrosiven Medien. Der durch die Rißbildung hervorgerufene Festigkeitsabfall der Glasfasern ist erheblich. Mit zunehmender Einwirkung korrosiver Medien zerfällt schließlich die Glasfaser. Ein Grund für die Rißbildung sind Eigenspannungen in Elementarglasfasern. Es ist deshalb wichtig, Eigenspannungen in den Fasern zu ermitteln, mindestens aber abschätzen zu können. Gezielte Ätzverfahren bewirkten definierbare Rißstrukturen in Fasern. Sie sollen in Verbindung mit Festigkeitsprüfungen Aufschluß über Art und Größe von Eigenspannungen in Elementarglasfasern geben.