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Qualitätssicherung bei der Herstellung von Gußeisen mit Kugelgraphit nach dem Meehanite‐Verfahren – am Beispiel von Armaturen für die chemische Industrie
Author(s) -
Woelke G.
Publication year - 1982
Publication title -
materialwissenschaft und werkstofftechnik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.285
H-Index - 38
eISSN - 1521-4052
pISSN - 0933-5137
DOI - 10.1002/mawe.19820130907
Subject(s) - gynecology , physics , medicine
Die Verwendung von Gußeisen mit Kugelgraphit im Armaturenbau, speziell für die chemische Industrie, wird derzeit lebhaft diskutiert. Sein Einsatz bietet sich an, weil die Herstellverfahren einen hohen Grad der Reife erreicht haben und die Fertigungskosten sehr günstig liegen. Dabei interessieren besonders die „zähen„ Sorten GGG‐35.3 und GGG‐40.3 nach DIN 1693 und, mit Einschränkungen, GGG‐40 und GGG‐50. Voraussetzung für die routinemäßige Anwendung ist, daß die Werkstoffeigenschaften im Gußstück mit ausreichender Sicherheit eingehalten werden, wobei Verfahrenstechnik und Fertigungsüberwachung die Haupteinflußgrößen sind. Bei der Herstellung nach dem Meehanite‐Verfahren werden diese optimal berücksichtigt. Für Kontrollzwecke ist wichtig, daß die Eigenschaften im separaten Probestab und im Gußteil übereinstimmen. An einem Teil aus der laufenden Produktion einer Meehanite‐Gießerei wird nachgewiesen, daß dies möglich ist. Für die Zulassung einer Gießerei als Lieferant sollten die Anwendung eines geeigneten Herstellverfahrens und einer ausreichenden Fertigungsüberwachung alleiniger Maßstab sein.

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