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Mechanische Verträglichkeit bei Verbundwerkstoffen – Naßkorrosion
Author(s) -
v. Meysenbug C.M.
Publication year - 1976
Publication title -
materialwissenschaft und werkstofftechnik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.285
H-Index - 38
eISSN - 1521-4052
pISSN - 0933-5137
DOI - 10.1002/mawe.19760070916
Subject(s) - physics , chemistry , materials science
Das Auftreten von Naßkorrosion zwischen den Komponenten eines Verbundwerkstoffs setzt voraus, daß beide Komponenten der umgebenden feuchten Atmosphäre oder einer umgebenden Flüssigkeit zugänglich sind. In diesem Fall kann bei jedem metallischen Verbund ‐ faserig, lamellar oder geschichtet ‐ und unabhängig von der mechanischen Verträglichkeit Kontaktkorrosion ausgelöst werden. Entstehen durch Unverträglichkeit (oder durch äußere Einflüsse) Risse, so kann Spaltkorrosion hinzukommen; und bei Eigenspannungen, wie auch bei äußeren Spannungen, kann Spannungsrißkorrosion beobachtet werden, sofern eine der Komponenten dagegen anfällig ist. Austenitische Stahldrähte z. B. neigen zu SpRK und können damit ihren Verstärkungseffekt einbüßen. Auch die anderen Korrosionsarten, die meist zu Lasten des Matrix‐ oder Grundwerkstoffs gehen, mindern in jedem Fall die Eigenschaften des Verbundes. Für einige Beispiele heute gebräuchlicher Verbundwerkstoffe werden die möglichen Korrosionsarten tabellarisch zusammengestellt.

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