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Werkstoffzuverlässigkeit in der Tribologie
Author(s) -
Merz Heinrich
Publication year - 1974
Publication title -
materialwissenschaft und werkstofftechnik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.285
H-Index - 38
eISSN - 1521-4052
pISSN - 0933-5137
DOI - 10.1002/mawe.19740050605
Subject(s) - chemistry
Die Zuverlässigkeit wird bei Werkstoffen im wesentlichen durch Unkenntnis oder Nichtbeachtung von Reaktionsmechanismen, durch Störung von chemischen oder physikalischen Gleichgewichten und durch folgenschwere Änderungen in Systemen (Werkstoffkombinationen, Fabrikationsabläufe, Wechselwirkung mit Umgebung usw.) beeinträchtigt. Auf das Gebiet der Tribologie übertragen, ergeben sich etwa folgenden Beispiele:– Reaktionsmechanismen: Irreversibler oder einfacher Schwellenwert; Übergang von einem metastabilen in ein stabiles System; Abrieberscheinungen bei Deckschichten. Reversibler Schwellenwert: Volumenänderung bei Änderungen des Aggregatzustandes; reversible Strukturumwandlungen. Irreversibler kumulativer Schwellenwert; Lichteinfluß auf die Verharzung von Schmiermitteln. Rißausbreitung bei Dauerschwingbrüchen; strukturinstabile Oberflächenschichten; strukturelle Alterungsvorgänge. – Gleichgewichte: Abnützungs/Repolitur‐Gleichgewicht; tribologisches Gleichgewicht der Oberflächenstruktur; Kompatibilität von Lagerwerkstoffen; Aufbrauchen von Additiven im Schmieröl; Tribologie und Korrosion. – Wechselwirkungen und Systemänderungen: Einfluß der Grundwerkstoffe allgemein; Wechselwirkungen und Katalyse; Kunststoffausdünstungen; Reinigungssysteme; Vibrationen.

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