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Kohlenstoff‐Fäden und deren Verwendung in Verbundwerkstoffen
Author(s) -
Overhoff Dletrich
Publication year - 1972
Publication title -
materialwissenschaft und werkstofftechnik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.285
H-Index - 38
eISSN - 1521-4052
pISSN - 0933-5137
DOI - 10.1002/mawe.19720030704
Subject(s) - physics , chemistry
Kohlenstoffäden stellen eine neuartige Verstärkungskomponente zur Herstellung von hochbelastbaren Verbundwerkstoffen dar. Im Unterschied zu den bekannten Glasfäden besitzen Kohlenstoffäden einen hohen Elastizitätsmodul. Der Einsatz von kohlenstoffadenverstärkten Verbundwerkstoffen (KFK) ist daher dort von Vorteil, wo es auf hohe Steifheit des Werkstoffteiles ankommt. Kohlenstoffäden haben eine Zugfestigkeit von mehr als 200 kp/mm 2 und einen E‐Modul bis 5 × 10 4 kp/mm 2 . Ihre Verarbeitung zu Verbundwerkstoffteilen geschieht in den meisten Fällen nach dem Fadenwickelverfahren. Auch die Herstellung von Verbundwerkstoffen aus Kohlenstoffäden in Faserform ist nach den üblichen Formgebungsverfahren möglich. Es werden Daten über die Herstellung von Kohlenstoffäden und deren Eigenschaften gegeben sowie die wichtigsten Verarbeitungsverfahren besprochen. Ferner wird ein Bild über die heutigen Einsatzmöglichkeiten gegeben.

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