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Rißfortschritt in ultrafesten Stählen und deren Schweißverbindungen bei dynamischer Beanspruchung
Author(s) -
Steffens H.D.,
Fromm K.
Publication year - 1971
Publication title -
materialwissenschaft und werkstofftechnik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.285
H-Index - 38
eISSN - 1521-4052
pISSN - 0933-5137
DOI - 10.1002/mawe.19710020504
Subject(s) - physics , philosophy
Die folgenden Untersuchungen befassen sich mit dem Rißfortschritt in ultrafesten geschweißten Verbindungen. Als Versuchswerkstoff diente‐ein martensitaushärtender NiCoMolegierter Stahl mit einer Mindeststreckgrenze von 170 kp/mm 2 . Die verwendeten Bleche wurden lichtbogenhand‐ und WIG‐geschweißt. Bei den Verbindungen war ein statischer Festigungsabfall von 5 bis 8% zu verzeichnen. Im Zugschwellbereich entsprach die Schwingfestigkeit der Tragfähigkeit anderer hochfester Stähle, im Zug‐Druck‐Wechselbereich dagegen ergab sich eine bessere dynamische Tragfähigkeit. Mit Hilfe der Rasterelektronenmikroskopie gelang der Nachweis von Bruchlinien. Ein Vergleich der im mikroskopischen Bereich berechneten Rißfortschrittsgeschwindigkeiten mit den aus den Rißwachstumskurven gewonnenen Ergebnissen führte zu einer annähernden Übereinstimmung.