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Spannungsrißbildung und Spannungsrißkorrosion bei Kunststoffen
Author(s) -
Fischer Friedrich
Publication year - 1970
Publication title -
materialwissenschaft und werkstofftechnik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.285
H-Index - 38
eISSN - 1521-4052
pISSN - 0933-5137
DOI - 10.1002/mawe.19700010204
Subject(s) - bildung , gynecology , humanities , art , medicine
Die Kunststoffe dringen in zunehmendem Maße in Gebiete ein, die bisher anderen, meist metallischen Werkstoffen vorbehalten waren. Wegen ihrer guten Verarbeitbarkeit und chemischen Beständigkeit werden die Kunststoff‐Werkstoffe für Behälter, Rohre, Armaturen, Gebläse, Pumpen, Zahnräder usw. eingesetzt. Neben zeitweisen oder dauernden mechanischen Beanspruchungen sind sie dann auch meist flüssigen Umgebungsmedien ausgesetzt. Dabei ist zu beachten, daß es Medien gibt, in denen Kunststoffe im spannungsfreien Zustand absolut beständig sind, jedoch bei Vorhandensein von Zugspannungen kann Rißbildung auftreten; diese Erscheinung nennt man Spannungsrißbildung. — Für den Konstrukteur ist deshalb neben anderen Werkstoffdaten auch die Kenntnis einer eventuellen spannungsrißauslösenden Wirkung durch das vorgesehene Umgebungsmedium notwendig. — Im nachstehenden Beitrag werden die wichtigsten Methoden zur Prüfung der Spannungsrißbildung geschildert sowie die wichtigsten spannungsrißauslösenden Medien bei gebräuchlichen Kunststoffen angegeben.