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Chloridinduzierte Korrosion von Nichtrostenden Stählen in Schwimmhallen‐Atmosphären Teil 1: Elektrolyt Magnesium‐Chlorid (30%)
Author(s) -
Arnold N.,
Gümpel P.,
Heitz T.,
Pscheidl P.
Publication year - 1997
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19970481004
Subject(s) - physics , chemistry , gynecology , medicine
Anlaß der Untersuchungen war das Versagen von Abhängern aus austenitischem Niro‐Stahl einer Betonunterdecke in einem Hallenbad in Uster (Schweiz). Untersucht warden hochlegierte nichtrostende Stähle bei definierten mechanischen und umweltrelevanten Belastungen. Dazu wurden in einer Versuchsreihe Salzspots an Bügelproben aufgebracht und bei 40°C und 35 bzw. 70% rel. Feuchte ausgelagert. In einer Spannungsriss‐Prüfanlage wurden zugbelastete Rundproben bei den selben Temperatur‐ und Feuchtigkeitsbedingungen untersucht. Die beste Korrosionsbeständigkeit zeigen die hochstickstoffhaltigen Stähle 1.4529 und 1.4565. Den größten Korrosionsangriff erlitten die Stähle 1.4401, 1.4462 und 1.4539. Spannungsrisskorrosion (SpRK) konnte metallographisch nur an den Stählen 1.4401 und 1.4462 bei 35% rel. Feuchte nachgewiesen werden. Ein Zusammenhang zwischen Wirksumme der Stahlzusammensetzung und Korrosionserscheinung ist deutlich zu erkennen.