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Plasma‐Auftragschweißen mit CrNiMoN‐legierten Duplex‐Werkstoffen
Author(s) -
Draugelates U.,
Bouaifi B.,
Schreiber F.,
Schultze S.,
Göllner J.
Publication year - 1996
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19960470703
Subject(s) - chemistry , physics
Der vorliegende Beitrag berichtet über Untersuchungsergebnisse zur Prozeßführung beim Plasma‐Heißdraht‐Auftrag‐(PHA)‐Schweißen mit den Duplex‐Werkstoffen X2CrNiMoN22‐5‐3 und X2CrNiMoN25‐7‐4 sowie die Ermittlung der Gefügemorphologie und der mechanisch‐technologischen und korrosionschemischen Schichteigenschaften derartiger Schweißplattierungen. Zunächst wurden die Schweißparameter optimiert mit dem Ziel der Herstellung von ebenen Auftragschweißungen mit einer Schichtdicke von 2 bis 3 mm. Hierbei stand die Untersuchung der Beeinflussung der Ferrit‐Austenit‐Gehalte durch den Schweißprozeß bzw. des Aufmischungsgrades mit im Vordergrund. Es wurden die Abkühlzeiten t 12/8 und t 8/5 während des ein‐ und zweilagigen Schweißplattierens ermittelt. Die erhaltenen Ergebnisse ordnen die Abkühlgeschwindigkeiten als ausscheidungsfrei ein, was durch metallographische Untersuchungen an ein‐ und zweilagigen Duplex‐Schweißplattierungen bestätigt wurde. Faltversuche an ein‐ und zweilagigen Normal‐ und Seitenbiegeproben belegen die sehr gute Haftung zwischen Substrat und Plattierung. In korrosionschemischen Untersuchungen wurde ein nahezu gleiches Lochkorrosionsverhalten der Schweißplattierungen im Vergleich zu den jeweiligen Walzmaterialien ermittelt. Bei Plattierungen aus X2CrNiMoN22‐5‐3 zeigt sich ein starker Einfluß des Oberflächenzustandes. Ein‐ und zweilagige Plattierungen aus X2CrNiMoN25‐7‐4 weisen unabhängig vom Ausgangszustand gleiche Lochkorrosionsbeständigkeit wie das Walzmaterial auf. In Untersuchungen nach SEP 1877 und mit dem EPR‐(elektrochemische potentiodynamische Reaktivierung)‐Verfahren wurde die Beständigkeit der PHA‐Plattierungen gegen interkristalline Korrosion nachgewiesen.

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