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Einfluß von weichem Talsperrenwasser auf die Inhibierende Wirkung von Polycarbonsäuren
Author(s) -
van Loyen D.
Publication year - 1994
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19940450805
Subject(s) - chemistry
Ziel des Projektes war es, den Einfluß von weichem Talsperrenwasser auf die inhibierende Wirkung von Polycarbonsäuren auf unlegierten Stahl, SF‐Cu und AlMgSi0,5 zu untersuchen. Für die Untersuchungen wurden Kreislaufapparaturen aus Umwälzthermostaten und hintereinandergeschalteten Rohrproben verwendet. Verschiedene Inhibitorgemische wurden in Synthesewässern unterschiedlicher Zusammensetzung und in Talsperrenwasser in Abhängigkeit von der Temperatur und der Strömungsgeschwindigkeit getestet. Für unlegierten Stahl wurden weiterhin Untersuchungen zum Verhalten bei Wärmeübergang durchgeführt. Auswertekriterium war in erster Linie die flächenbezogene Abtragsrate. Außerdem wurden die Proben visuell begutachtet und metallographisch untersucht. Polyacrylate und ihre Copolymere allein hemmen die Korrosion von unlegierten Stahl in weichem Talsperrenwasser nicht ausreichend. Durch gleichzeitigen Zusatz von Molybdat und Phosphonat wird ein hervorragender Inhibitionseffekt erzielt. Die weitere Zugabe von Kupferinhibitoren auf Basis Tolyltriazol ermöglicht die Mischinstallation von unlegiertem Stahl, SF‐Cu und AlMgSi0,5 in halboffenen Kreisläufen. Die Abtragsrate für unlegierten Stahl wurde auf Werte < 0,01 mm/a verringert. Die Abhängigkeit der Abtragsrate von der Temperatur (35/60°C) und der Strömungsgeschwindigkeit (0,5 bis 2 m/s) ist gering. Die Abtragsrate für Kupfer wird auf < 0,0001 mm/a verringert. Für AlMgSi0,5 liegt die Abtragsrate mit und ohne Inhibitor bei 0,003 mm/a. Bei visueller Begutachtung und metallografischen Untersuchungen ist eine örtliche Korrosion nicht festzustellen. Das Verhalten von unlegiertem Stahl bei Wärmeübergang vom Metall zum inhibierten Medium ist durch eine Erhöhung der Abtragsrate gekennzeichnet.

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