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Metastabile Eisenmanganlegierungen als neue Auftragwerkstoffe für den Armaturenbau
Author(s) -
Draugelates U.,
Reiter R.,
Kecke H. J.,
Röthig J.
Publication year - 1993
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19930441104
Subject(s) - gynecology , physics , chemistry , medicine
Das Auftragschweißen von Schutzschichten ist häufig die einzige Möglichkeit, die Zuverlässigkeit und Lebensdauer von verschleißbeanspruchten Bauteilen mit geringen Kosten wesentlich zu erhöhen. Für Beanspruchungen adhäsiven und abrasiven Verschleißes unter höchsten Flächenpressungen, wie sie z. B. im Dichtflächenbereich von Armaturen auftreten, können neu entwickelte austenitische Eisen‐Manganlegierungen bisher verwendete Eisen‐Chrom‐Nickel‐Werkstoffe sowie Kupfer‐, Nickel‐ und Kobaltbasiswerkstoffe gut substituieren. Diese preisgünstigen, auch schweißtechnisch gut verarbeitbaren Werkstoffe bilden aufgrund eines metastabilen Zustandes unter Belastung einen optimal beanspruchungsgerechten Randschichtaufbau aus, der sich bei Verschleiß ständig reproduziert. Reibungs‐ und Verschleißverhalten, Oberflächenausbildung und Korrosionsbeständigkeit und die damit primär beeinflußte Standzeit übertreffen dadurch die der konventionellen Werkstoffe teilweise erheblich.

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