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Beurteilung der Streuung der Standzeit bei der Prüfung auf wasserstoffinduzierte Spannungsrißkorrosion
Author(s) -
Zitter Herbert,
Kopetzky Herbert Günter,
God Christiana
Publication year - 1993
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19930440602
Subject(s) - gynecology , physics , medicine
Die Beständigkeit einzelner Stahlqualitäten gegenüber wasser‐stoffinduzierter Spannungsrißkorrosion wird in der Regel nach ihrer Grenzspannung beurteilt, deren Sicherheit jedoch mangels Angaben über ihre Streuung schwer abgeschätzt werden kann. Unter der Voraussetzung eines eindeutigen Zusammenhanges zwischen Spannung und Standzeit sollte es aber auch möglich sein, aus der Streuung der Standzeit auf die Streuung der Spannung und damit auch der Grenzspannung zu schließen. Eine Auswertung von veröffentlichten und in verschiedenen Laboratorien ermittelten Standzeiten ergab, daß diese wegen ihres geringen Umfanges keine eindeutige Identifizierung der Art der Verteilungen zulassen. Insbesondere war auch keine Unterscheidung zwischen einer lognormalen und einer Weibull‐Verteilung möglich, zumal nicht selten eine Mischverteilung vorzuliegen scheint. Eine Prüfung verschiedener Einflüsse auf die Größe der Streuung ergab, daß die höchsten Streuungen vielfach im Bereich jener Spannungen auftreten, bei denen – oft weit unter der 0,2% Dehngrenze – geringfügige plastische Verformungen erfolgen. Trotz dieser Einschränkung soll in einer weiteren Arbeit versucht werden, die Streuung der Grenzspannung aus der Streuung der Standzeiten abzuschätzen.

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