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Pulveraluminieren von niedriglegiertem Stahl: Metallkundliche Gesichtspunkte zum Beschichtungsverfahren und zur Beständigkeit der Schutzschicht im Hochtemperatureinsatz
Author(s) -
Uihlein Th.,
Auer W.,
Eggeler G.
Publication year - 1989
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19890400105
Subject(s) - physics
In einer Fallstudie am Beispielk des niedriglegierten Stahles 13 CrMo 44 wird in der vorliegenden Arbeit aufgezeigt, wie Schutzschichten auf Hochtemperaturwerkstoffen zunächst durch gezielte Einstellung der Beschichtungsparameter Pulvermischung, Beschichtungstemperatur und Beschichturgsdauer optimiert werden, wobei der metallographischen Analyse der Schutzschichten eine besondere Bedeutung zukommt (Abb. 11a). Die Schutzschicht muß im Hochtemperatureinsatz einem Beanspruchungskollektiv aus Diffusions‐ und Korrosionsreaktionen mit überlagerten mechanischen Beanspruchungen, wie Kriechen und thermische Ermüdung, standhalten (Abb. 11b). In der vorliegenden Untersuchung wurde das Beanspruchungskollektiv in seine Einzelkomponenten zerlegt. Es zeigte sich, daß Abdiffusion, Hochtemperatursulfidierung und Kriechen von einer optimierten Alitierschicht gut ertragen werden. Temperaturwechselbeanspruchungen führen zu Ermüdungsrißbildung in Pulveraluminierschutzschichten und stellen daher einen sehr wichtigen, die Lebensdauer bestimmenden Bestandteil des Beanspruchungskollektivs im Hochtemperatureinsatz dar.