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Einfluß einer Eisenaufmischung auf das Korrosionsverhalten von NiCu30 Fe‐Stahlplattierungen
Author(s) -
Altpeter Edelgard,
Rockel Manfred B.
Publication year - 1988
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19880390503
Subject(s) - chemistry , nuclear chemistry , physics , polymer chemistry
Durch elektrochemische Versuche in belüftetem künstlichem Meerwasser (ASTM‐Norm D 1141‐75) bei 25,50 und 80°C und durch Auslagerung in einem Meerwasserprüfstand auf Helgoland wurden die Korrosionseigenschaften von Auftrags‐ und Verbindungsschweißungen der Verbundwerkstoffe NiCu30Fe/Stahl im Hinblick auf den Einfluß einer Fe‐Aufmischung untersucht. Zum Vergleich dienten NiCu30Fe‐Bleche mit definierten Fe‐Gehalten zwischen 0 und 14% Alle Angaben in Masse‐%. . Bei homogener Fe‐Verteilung wird in belüftetem KMW von 25°C bis zu einem Fe‐Gehalt von 10% kein negativer Einfluß des Eisens auf die Lochfraßbeständigkeit gefunden. Mit steigender Temperatur (50 und 80°C) verschlechtert sich die Lochfraßbeständigkeit, und der Fe‐Einfluß nimmt geringfügig zu. Bei der Beanspruchung in Meerwasser, Helgoland, wird in der Dauertauchzone die Korrosion in erster Linie durch den maritimen Bewuchs bestimmt, der zu muldenförmigem Korrosionsangriff führt. In der Wechseltauchzone verursachen bei sehr niedrigen integralen Abtragungsraten Fe‐Gehalte deutlich oberhalb 6,7% die Bildung von feinen rosthaltigen Lokalkorrosionsstellen. Die Verbindungsschweißungen lassen leichte Lochfraßerscheinungen im Schweißgutbereich erkennen, die wahrscheinlich weniger auf eine Fe‐Aufmischung als auf das gegenüber dem Grundwerkstoff leicht abgesenkte freie Korrosionspotential des Schweißgutes zurückzuführen sind. Mit integralen Fe‐Gehalten in der Decklage zwischen 0,5 und 3% haben die Auftragschweißungen eine gleich gute Korrosionsbeständigkeit wie handelsübliches NiCu30Fe‐Blech. In der Wechseltauchzone, dem vorwiegenden Anwendungsbereich, zeigt der nach unterschiedlichen Schweißverfahren geschweißte Werkstoff mit Abtragungsraten < 0,01 mm/a eine gute Beständigkeit. Dabei haben Fe‐Gehalte bis etwa 8% Fe, die mit zweilagigen Schweißungen nach allen bekannten Schweißverfahren eingehalten werden können, keinen negativen Einfluß auf die Korrosionsbeständigkeit.

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