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Langzeitverhalten feuerverzinkter Stahlrohre in Trinkwasser unterschiedlichen pH‐Wertes und unterschiedlicher Strömungsgeschwindigkeit
Author(s) -
Rückert J.,
Stürzbecher D.
Publication year - 1988
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19880390103
Subject(s) - chemistry , gynecology , physics , microbiology and biotechnology , medicine , biology
10jährige Dauerversuche an verzinkten Stahlrohren in Berliner Leitungswasser ergaben, daß ein beeinträchtigungsfreier Betrieb nur so lange gewährleistet ist, wie sich metallisches Zink auf der Rohrwand befindet. Der zeitliche Verlauf des Zinkabtrags ist durch stetig abnehmende differentielle Korrosionsgeschwindigkeiten gekennzeichnet und läßt sich durch eine logarithmische Funktion des Typs\documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$$ {\rm m} = {\rm a} \cdot \ln \left({{\rm b\;t} + 1} \right) $$\end{document}darstellen, die eine starke pH‐Abhängigkeit aufweist. Der typische Verlauf der logarithmischen Beziehung in Verbindung mit der pH‐Abhängigkeit hat zur Folge, daß mit geringer pH‐Anhebung eine überproportionale Verlängerung der Lebensdauer der metallischen Zinkschicht erreicht werden kann. Eine pH‐Absenkung um eine halbe Einheit auf 7 führt zu vollständigem Zinkabtrag bereits nach ca. 2 Jahren, während bei einer gleichartigen Erhöhung auf pH = 8 nach 10 Jahren noch Restzinkschichten von 25–40 μm vorhanden sind, die einen weiteren jahrzehntelangen, ungestörten Betrieb erwarten lassen.

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