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Einfluß von Prüffrequenz und Salzgehalt des Korrosionsmediums auf die Korrosionsermüdung von Stählen bei betriebsähnlichen Lastabläufen
Author(s) -
Oberparleiter W.
Publication year - 1986
Publication title -
materials and corrosion
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.487
H-Index - 55
eISSN - 1521-4176
pISSN - 0947-5117
DOI - 10.1002/maco.19860370704
Subject(s) - physics , gynecology , chemistry , microbiology and biotechnology , medicine , biology
Das Korrosionsverhalten von Offshore‐Bauwerken kann wegen ihrer Größe und Lebensdauer nicht am Originalbauteil und unter realistischen Bedingungen untersucht werden. Auch für entsprechende Korrosionsermüdungsversuche an geschweißten Proben im Labor muß noch ein Kompromiß gefunden werden, um die Laufzeit solcher Versuche im korrosiven Medium auf ein wirtschaftlich vertretbares Maß zu reduzieren. Als Kompromiß bieten sich eine Erhöhung der Spannungen, eine Erhöhung der Prüffrequenz oder eine höhere Konzentration des korrosiven Mediums an. An kehlnahtgeschweißten Winkelproben aus dem Stahl Fe E 355 KT wurde der Einfluß der Prüffrequenz und der Salzkonzentration auf die Lebensdauer in künstlichem Meerwasser und unter betriebsähnlichen Beanspruchungen untersucht, und zwar getrennt nach Rißentstehungs‐ und Rißfortschrittsphase. Mittlere Prüffrequenzen von 0.2 Hz, 1.0 Hz und 10 Hz haben keinen signifikanten Einfluß auf die Lebensdauer bis zur Rißentstehung. Niedrige Prüffrequenzen (0.2 Hz, 1.0 Hz) dagegen beschleunigen das Rißwachstum. Eine Erhöhung des Salzgehaltes hat auf beide Phasen keinen Einfluß.

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